Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf in Frankreich, Spanien und Deutschland im Vergleich
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Der Kauf einer Immobilie in einem anderen EU-Land bedeutet, in jedem Markt anderen Nebenkosten gegenüberzustehen. Die Gebühren können zehn Prozent oder mehr zum Kaufpreis hinzukaufen und die Aufschlüsselung variiert je nach Land, Region und Immobilientyp. Dieser Leitfaden vergleicht die wichtigsten Kosten in Frankreich, Spanien und Deutschland, damit Sie Ihr Budget mit offenen Augen planen können.
Was macht die Gesamtkosten in jedem Land aus
Die drei Märkte teilen die gleichen Kostenkategorien, aber die Sätze und wer sie zahlt unterscheiden sich. Notargebühren, Grunderwerbsteuer, Grundbuchgebühren und Maklerprovisionen bilden den Großteil. In allen drei Ländern trägt der Käufer meist Notar- und Grundbuchkosten, während die Maklerprovision je nach lokaler Brauch geteilt oder vom Verkäufer gezahlt wird.
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Rechner öffnenFrankreich: Notargebühren, Grunderwerbsteuer, Grundbuch, Makler
In Frankreich übernimmt der Notar die rechtliche Übertragung und erhebt Gebühren nach einem regulierten Satz. Bei bestehenden Immobilien liegen die gesamten Notarkosten einschließlich Grunderwerbsteuer (droits de mutation) laut Notardaten aus Frankreich 2024 typischerweise zwischen sieben und acht Prozent des Kaufpreises. Die Grunderwerbsteuer wird auf Ebene der Départements festgelegt und liegt zwischen 5,8 und 6,5 Prozent. Die Grundbuchgebühr ist in der Notargebühr enthalten. Die Maklerprovision beträgt üblicherweise drei bis sieben Prozent und wird meist vom Verkäufer gezahlt, obwohl sie verhandelbar ist.
Frankreich Bereichsseiten zeigen aktuelle Preis‑pro‑Quadratmeter‑Daten, die Sie mit diesen Kostenspannen kombinieren können.
Spanien: Notargebühren, Grunderwerbsteuer, Grundbuch, Makler
In Spanien zahlt der Käufer Notargebühren von etwa 0,5 bis ein Prozent sowie Grundbuchgebühren in ähnlicher Höhe gemäß Daten des Colegio de Registradores aus 2024. Die Grunderwerbsteuer (ITP) gilt für gebrauchte Immobilien und liegt je nach autonomer Gemeinschaft zwischen sechs und zehn Prozent. Neubauten unterliegen einer Mehrwertsteuer von zehn Prozent sowie einer Stempelsteuer (AJD) von ein bis ein und einem halben Prozent. Die Maklerprovision liegt typischerweise zwischen drei und sechs Prozent und wird gewöhnlich vom Verkäufer getragen.
Spanien Bereichsseiten bieten filterbare Angebote, damit Sie das Angebot in Ihrer Preisspanne sehen können.
Deutschland: Notargebühren, Grunderwerbsteuer, Grundbuch, Makler
In Deutschland liegen die Notargebühren gesetzlich festgelegt bei etwa 1,5 bis zwei Prozent des Kaufpreises. Der Grundbucheintrag adds roughly 0,5 Prozent. Die Grunderwerbsteuer (Grunderwerbsteuer) wird von jedem Bundesstaat festgelegt und reicht von 3,5 Prozent in Bayern und Sachsen bis zu 6,5 Prozent in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein laut Stand 2024. Die Maklerprovision beträgt typischerweise drei bis sieben Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer und wird seit 2020 oft zwischen Käufer und Verkäufer geteilt, wobei die Praxis regional variiert.
Deutschland Bereichsseiten ermöglichen den Seitenvergleich von Stadtteilen mit Preisentwicklungen.
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Die Gesamtkostenprozenten sehen auf den ersten Blick ähnlich aus, doch die Zusammensetzung ist entscheidend. Eine Gesamtbelastung von sieben Prozent in Frankreich besteht größtenteils aus Grunderwerbsteuer, während eine sieben Prozent‑Belastung in Deutschland möglicherweise hauptsächlich aus Notar‑ und Grundbuchgebühren bei niedriger staatlicher Grunderwerbsteuer besteht. Berechnen Sie stets den Eurobetrag für Ihren konkreten Kaufpreis und prüfen Sie, ob es sich um eine Neufahrzeug‑ bzw. Neubau‑Immobilie handelt, denn Umsatzsteuer statt Grunderwerbsteuer ändert die Rechnung. Seeki.eu aggregiert Angebote über diese Märkte hinweg, sodass Sie Askpreise sehen und die Gesamtkosten auf einen Blick schätzen können.
Wie hoch ist die Notargebühr in Frankreich für ein Haus von 300.000 Euro?
Bei einer bestehenden Immobilie zum Preis von 300.000 Euro betragen die Notarkosten einschließlich Grunderwerbsteuer ungefähr 21.000 bis 24.000 Euro, basierend auf dem Sieben‑bis‑Acht‑Prozent‑Satz. Der genaue Betrag hängt vom jeweiligen Départements‑Steuersatz ab.
Zahlt der Käufer die Maklerprovision in Spanien?
In den meisten spanischen Transaktionen trägt der Verkäufer die Maklerprovision, die typischerweise zwischen drei und sechs Prozent liegt. Der Käufer zahlt die Provision gewöhnlich nicht, außer er beauftragt zusätzlich einen eigenen Such‑ oder Käufermakler.
Welcher Bundesstaat in Deutschland hat die niedrigste Grunderwerbsteuer?
Bayern und Sachsen verlangen den niedrigsten Satz von 3,5 Prozent. Die höchsten Sätze von 6,5 Prozent finden sich in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein.
Sind Notargebühren in Deutschland verhandelbar?
Nein. In Deutschland sind die Notargebühren gemäß dem Gerichts‑ und Notarkostengesetz festgelegt und nicht verhandelbar.
Kann ich meine Gesamtkosten beim Immobilienkauf auf Seeki.eu schätzen?
Ja. Mit dem Umzugskostenrechner auf Seeki.eu können Sie ein Land und eine Region auswählen und erhalten eine Kostenaufstellung inklusive Grunderwerbsteuer, Notar‑ und Grundbuchgebühren für Ihren geplanten Kaufpreis.
